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Was ist der Unterschied zwischen Inspiration & Motivation

Jeder der mich etwas besser kennt weiß, dass ich den Begriff „Motivation“ nicht mag. Für mich wird der Begriff leider selten differenziert (intrinsisch-extrinsisch) gebraucht. Immer wieder habe ich erlebt, dass Menschen unter dem Deckmantel der extrinsischen „Motivation“ versucht haben, Einfluss auf andere zu ihren persönlichen oder unternehmerischen Gunsten zu nehmen.

Wenn ich aber als Person inspiriert bin und mich für etwas begeistere muss ich nicht von außen (extrinsisch) motiviert werden. Ein Antrieb der nicht von innen (intrinsisch) erfolgt und damit meinem persönlichen Willen entspricht, führt nur halbherzig zum Ziel bzw. der monetären „Möhre“ (siehe Sketchnote).

Inspiration hat einen anderen Kern. Hier bin ich als Mensch selbstsicher und gehe die Dinge, Aufgaben aus Überzeugung an. Inspiration geht meist von einem positiven Menschenbild aus und dann wird mit Herzblut getan, was ansteht. Ohne Wenn und Aber.

Wenn ich also Organisationen mit meinem Tun und meinem Feuer=Begeisterung für das Thema Wissensmanagement gewinnen kann, dann will ich andere Menschen inspirieren. Motivieren können sie sich selbst.

Emotionale Intellingez

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die Emotionen anderer zu beobachten, zu unterscheiden und sich von den dabei gewonnenen Informationen in seinem Denken und Handeln leiten zu lassen.
Peter Slavoy & John D Mayer

Unter dem Titel Mit emotionaler Intelligenz Veränderungsprozesse Gestalten hat Franka Ismer und gestern einen guten Einblick in die drei Grundelemente der emotionalen Intelligenz geben. Ich habe den interaktiven Vortrag in einer Sketchnote zusammengefasst.

Emotionale Intellingez - 3 Grundelemente

Wer sich mit dem Thema weiter befassen möchte findet untern folgenden Links noch weitere Inforamtionen:

 

 

Wissensmanagementprojekte brauchen einen langen Atem

Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit einem unsere Kunden, der zu mir sinngemäß sagte: “Wissen Sie Frau Block, ich würde mir wünschen, dass der ganze Prozess schneller von statten gehen würde. Ich habe immer das Gefühl, es geht nicht schnell genug voran, das ist ein wenig frustrierend.”

Solche oder auch ähnliche Aussagen bekommen wir in unseren Beratungsprojekten immer mal wieder zu hören. Dazu können wir nur erwidern: Die Etablierung von Wissensmanagement in Unternehmen oder gar die Transformation zu einer Lernenden Organisation ist immer auch ein Veränderungprozess. Und diese brauchen Zeit und einen lange Atem. Keine nachhaltige Veränderung geschieht von heute auf morgen. Das schwierigste dabei ist, am Ball zu bleiben, das Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren und nicht auf halben Weg stehen zu belieben.
Oft genug erleben wir, dass viel Geld und Zeit in die Analyse, Konzeption und in die Umsetzung fließen, aber wenn es um die nachhaltige Verankerung der Maßnahme im Unternehmen geht, dann gerät der Prozess immer wieder ins Stocken. Dabei ist das mit der wichtigste Schritt von allen, ohne den alle vorherigen Maßnahmen und Aufwände fast schon umsonst sind.

Hier gilt es, zusammen mit dem Kunden Maßnahmen zu definieren, die nicht nur die Akzeptanz der Veränderungen bei den Mitarbeiten erhöht, sondern genauso erste erfolgreiche Anwendungsfälle aufzeigt, die alle Mitarbeiter motiviert, dem Beispiel zu folgen. Mit einfachen Worten, unser wichtiger Rat an alle, die Wissensmanagement-Projekte umsetzen: machen Sie Werbung im eigenen Unternehmen für die Maßnahmen – und das beständig und über einen langen Zeitraum hinweg und hören Sie erst dann damit auf, wenn sich die angestrebten neuen Denk- und Verhaltensweisen tatsächlich in der Praxis etabliert haben und gelebt werden.